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Kreuzbandriss |
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Stellen Sie sich folgende Szene vor: Max, ein
vierjähriger Berner Sennehund springt am
Sonntagnachmittag fröhlich durch den Garten.
Plötzlich schreit er auf und belastet das rechte
Hinterbein nicht mehr. An der Pfote ist nichts zu
finden, aber wenn man das Knie beugt und steckt wird
Max unruhig und winselt. Was ist passiert? |
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Wahrscheinlich hat Max einen Riss des vorderen
Kreuzbandes. Die Kreuzbänder - es gibt ein vorderes
und ein hinteres - dienen dazu, das Kniegelenk zu
stabilisieren. Ein Kreuzbandriss kann auftreten,
wenn das gebeugte Knie zu schnell gedreht oder das
Gelenk gewaltsam überstreckt wird. |
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Hunde großer Rassen
erleiden häufiger einen Kreuzbandriss als kleine
Tiere. Übergewichtige Hunde sind besonders
gefährdet, weil sie mit weniger Muskulatur mehr
Körpergewicht tragen müssen. |
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Es
gibt verschiedene chirurgische Methoden zur
Behandlung eines Kreuzbandrisses. Wichtig ist, dass
der Hund nach der Operation lange genug ruhig
gehalten wird, bis das Gelenk wieder stabilisiert
ist. Mit Hilfe von Physiotherapie kann der
Heilungsprozess beschleunigt werden und in der Regel
erholen sich die Hunde so gut, dass sie nach drei
Monaten wieder normal laufen können. |
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