Haarballen
 

Gerade zu Beginn der Sommermonate, aber auch bei verschiedenen Erkrankungen tritt bei unseren Haustieren ein vermehrter Haarausfall auf. Langhaarige Katzen wie Maine Coon oder Perser verschlucken bei der Fellpflege reichlich Haare, die sich im Magen oder Dünndarm zusammenklumpen. Meist sind das lockere Haarballen, in die auch Futterbestandteile eingelagert werden. Im Normalfall werden die unverdaulichen Fellbestandteile mit Gras wieder erbrochen.

 
Ist

jedoch dieser Selbstreinigungsmechanismus des Verdauungstraktes gestört, so können verklumpte Haare wie Fremdkörper wirken und einen Darmverschluss verursachen.

 
Symptome hierfür

sind allgemeine Mattigkeit, Fressunlust und häufiges, oft unstillbares Erbrechen. Haarballen sind im Röntgen nicht direkt sichtbar, aber in einer Kontrastmittelaufnahme kann aufgrund der verzögerten Passage ein Haarballen vermutet werden. Bei Verdacht auf Darmverschluss muss der Fremdkörper möglichst schnell chirurgisch entfernt werden.

 
Zur

Vorbeugung sollten langhaarige Katzen regelmäßig gekämmt werden. Bei leichter Symptomatik kann zur Unterstützung der Ausscheidung flüssiges Paraffinöl verabreicht werden. Sehr bewährt haben sich auch umhüllende Pasten.

 
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